Suche
  • Elisabeth Egg

#NEUROPLASTIZITÄT - Warum #Hüpfen, #Klettern, #Laufen, #Tanzen & Co für Dich gut ist?

Aktualisiert: 24. Juni 2019

Nicht nur für die körperliche Fitness, den Zustand deines Gewichtes, dein Körpergefühl - ist Bewegung elementar; sondern auch für die ‘NEUROPLASTIZITÄT‘ deines Gehirnes.




#NEUROPLASTIZITÄT - bedeutet vereinfacht, dass deine Nervenzellen im Gehirn (= Neurone) Vernetzungen und Schnittstellen (Synapsen) bilden und so ganze Areale, sich je nach Gebrauch verändern, anpassen und weiterentwickeln können. Das heisst, dass unser Gedächtnis zum Teil auch durch unseren Lebensstil beeinflusst wird. Das Dogma das Erwachsene keine neuen Gehirnzellen mehr nachbilden können wurde durch Forscher des Karolinska Institutes für Neurowissenschaften widerlegt. ( z.B. © SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT, NACH: KIVIPELTO, M. ET AL.: THE FINNISH GERIATRIC INTERVENTION STUDY TO PREVENT COGNITIVE IMPAIRMENT AND DISABILITY (FINGER): STUDY DESIGN AND PROGRESS. IN: ALZHEIMER'S & DEMENTIA 9, S. 657 ff., 2013)


... ein faszinierendes und tolles Neuroanatomie Buch ...

Also nicht nur Kinder lernen durch hüpfen auf dem Trampolin, tanzen beim Zumba, spielen etc. sondern auch der Hippocampus (= Arbeitsspeicher unseres Gehirns und die Schaltstelle zwischen dem Kurz- und dem Langzeitgedächtnis) von Erwachsenen.



Gezielte Bewegung, sowie soziale Kontakte erweitern sprachliche wie emotionale Fähigkeiten - als ‚positive Folge‘ benötigt unser Gehirn mehr Sauerstoff und wird besser durchblutet.




Komplexe Abläufe wie Tanzen machen ‚klug und beugen Demenz‘ vor (laut WHO Demenz Leitlinie) und fördern die Balance, Koordination und machen Spass - Glückshormone bzw. Neurotransmitter wie;

  • Serotonin (Hormon des Wohlbefinden)

  • Dopamin (Hormon der Aktivität)

  • Endorphin (Hormon der Schmerzreduktion)

... werden ausgeschüttet die eine Spirale von mehr Lebensqualität aktiviert und somit in jedem Alter das Tanzen, Trampolin hüpfen etc. rechtfertigen.


Unser Gehirn und die dazugehörigen Nervenzellen wollen lernen durch erleben, begreifen, sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen ...


Also so viel Spass beim experimentieren und bei Unsicherheiten,

frage deine Ärztin/ Arzt bzw. deine Therapeutin/ Therapeut des Vertrauens.


herzlichst Eure, Elisabeth Egg



54 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen